Wie man eine Terrasse gestaltet

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Wie man eine Terrasse gestaltet

Gartengestaltung Ideen – Thema Terrasse

Hast Du vielleicht eine nette, freie Dachterrasse oder ein Fleckchen auf einer Terrasse, das ausreicht, um einen kleinen Garten anzulegen? Hast Du einmal eine wunderschöne Gartenterrasse gesehen und wünschtest, Du hättest auch genau so eine? Wahrscheinlich schon. Gartenterrassen sind wunderschön und hübsch, wenn sie ein angemessenes Design verfolgen und die Farbwahl gut getroffen wird. Doch was genau macht eine Gartenterrasse aus? Einfach gesagt, ist eine ‚Gartenterrasse‘ ein Garten, der meist aus Platzmangel auf dem Grundstück, auf einer Terrasse oder gar Dachterrasse angelegt wird. Häufig werden hierfür Topfpflanzen genutzt, um die Anordnung der Pflanzen flexibel zu gestalten. Genügend Sonnenlicht und ein leichter Zugang zu Wasser, sind zwei wichtige Faktoren, die beachtet werden müssen, wenn man einen Garten dieser Art gestalten möchte. Genauso sollte man immer das Ziel, dass man für sich für seinen Garten setzt, im Fokus behalten. Hier unsere Ideen für die Gartengestaltung:

 

Wähle den richtigen Platz

Grundsätzlich lässt sich alles auch auf einer Terrasse anpflanzen, sogar kleinere Bäumchen, wobei hier aber unbedingt auch auf die Traglast pro Quadratmeter geachtet werden sollte, vor allem bei Dachterrassen. Wähle einen Bereich aus, den Du nutzen möchtest, oder nutze den gesamten Platz. Man kann Töpfe und Behälter als Pflanzmöglichkeit nutzen oder sogar den gesamten Terrassenboden mit Erde bedecken und so experimentieren. Bedenke aber, dass hier einige Dinge nicht außer Acht zu lassen sind, wie z.B. Traglast und Wasserablaufmöglichkeiten. Auf jedenfall solltest Du es vermeiden statt eines Gartens eine Tropfsteinhöhle zu erschaffen, und das mitten in Deinem Wohnzimmer. Solltest Du dich für die Topfvariante entscheiden, gibt es bei weitem nicht so viel zu bedenken und es ist kaum extra Aufwand, oder gar die Einschaltung des Bauamts von Nöten.

 

Besorge Dir die richtige Erde

Die richtige Erde zu wählen ist entscheidend, da die in ihr enthaltenen Nährstoffe das Wachstum der Pflanzen beeinflussen. Der richtige Mix aus Erdarten enthält idealerweise normale Erde, Torf (sehr zu empfehlen ist solcher aus Kokosfasern) und Erde in der kleine Regenwürmerarten leben, denn sie halten Dein kleines Biotop gesund durch ihre Kompostierung von toten Pflanzenteilen. „Nach jedem starken Regenfall sollte man dem Boden grundlegende Nährstoffe zurückführen, die vom Wasser oft ausgespült werden. So kann man wöchentlich ein wenig kompostierte Erde oder Ähnliches hinzufügen um sicher zu stellen, dass die Erde reich an genug Nährstoffen bleibt“, empfiehlt Dr. Kadur, eine Fachperson im Bereich Gartenterrassen.

 

Beginne mit Deinem Garten

Beginne mit Deiner Gartenterrasse mit Bedacht. Du kannst zunächst frische Kräuter und Gemüse anpflanzen oder Dich zunächst auf reine Grünpflanzen beschränken. Pflanzen können als Umrandung einer Gartenterrasse dienen, Schatten oder Privatsphäre spenden, oder als angenehmer Erholungsraum für Bewohner und Gäste dienen. Du kannst auch mit einem einzigen Topf und einer Gemüseart beginnen und dann nach und nach mehr Gemüsearten hinzufügen. Tomaten und Chilis sind pflegeleicht und benötigen nicht viel Zuwendung, was sie zu idealen Startpflanzen macht. Bohnen, Zucchini, Auberginen und Okra (eine schmackhafte Gemüseart die auch als Heilpflanze verwendet wird) sind ebenfalls einfach zu züchten. Man kann sich auch an Gurken, Kürbissen und Flaschenkürbissen versuchen. Wurzelgemüsearten wie Kartoffeln, Zwiebeln, Radieschen, Karotten und Knoblauch sind ebenfalls nicht ausgeschlossen, benötigen jedoch mehr Platz als die zuvor genannten  Arten.

 

Halte Deinen Garten aktiv instand

Um Deine Oase gesund und frisch zu halten, musst Du dich um eine regelmäßige Wasserversorgung kümmern. Während des Sommers benötigt der Garten am besten sogar zweimal am Tag Wasser. Im Winter sollte man durch Druck auf die Erde mit der Rückfläche der Hand immer wieder den Feuchtigkeitsgehalt prüfen. An Regentagen und oft sogar einen Tag nachdem der Regen fiel, sollte man nicht noch zusätzlich gießen, da auch dies die Nährstoffe aus der Erde schwemmt, raten Experten. Gartengestaltung Ideen nützen nichts, wenn man grundsätzliche Bedürfnisse des Gartens nicht stillt.

Wie bereits erwähnt, ist der zweite wichtige Faktor neben genug Wasser, genug Sonnenlicht. Das Wort ‚genug‘ meint gleichzeitig auch ’nicht zu viel‘, weshalb es sich empfiehlt, Stellen an denen das Sonnenlicht einen zu starken Einfall hat, durch Schattenspender zu ergänzen, so dass Du deine Pflanzen vor Verdorren schützt. Noch mehr Ideen für kleinere Gärten? Lesen Sie weiter auf unserem Blog.

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Unser Team trägt die wichtigsten Informationen zu Gartengestaltung und Outdoor Produkte zusammen und geht einzelne Bereiche gezielt mit neuen Ideen ein.
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