Woher kommt das Glück bei Gartenideen

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Woher kommt das Glück bei Gartenideen

Warum uns Gärten glücklich machen

Bist Du oft traurig? Fühlst Dich niedergeschlagen? Dann lass uns Zeit im Garten verbringen und uns mit Glücksgefühlen anstecken! Es erstaunt Dich das Wort anstecken in diesem Zusammenhang zu hören und Du wunderst Dich, dass es an dieser Stelle Verwendung findet? Aus ganz bewusster Wortwahl heraus, denn bereits 2007 ergaben Untersuchungen mit Mäusen, dass sich in der Erde ‚freundliche‘ Bakterien finden lassen, die bei Aufnahme in den Organismus, zu einem Anstieg des Serotoninwertes im Hirn führen können. Der Effekt lässt sich dabei nicht von dem, der durch Antidepressiva erzeugt wird, unterscheiden.

Während Psychologen alarmiert von einem weltweiten Anstieg an Depressionen bei Menschen berichten, versuchen Analytiker Wege zu finden oder zu optimieren, wie wir durch stimmungsaufhellende Chemikalien Depressionen unter Kontrolle halten können. Eine Sache die wir selbst in die Hand nehmen können und sollten, ist im wahrsten Sinne des Wortes Dreck. Mach Dir die Finger schmutzig und baue Dein eigenes Gemüse an. Gartenerde beinhaltet die freundlichen Bakterien die als Mykobakterium vaccae bezeichnet werden, die zu einem Anstieg des Zytokinspiegels führen, infolge dessen die Produktion des Glückshormons Serotonin ansteigt. Bei der Arbeit an Gartenideen atmet man sie ein, hat oberflächlichen Kontakt mit ihnen und gelegentlich gelangt auch ein wenig in den Organismus direkt, durch beispielsweise Schnittwunden oder kleinere Partikel die durch den Mund aufgenommen werden.

Die Wirkung des Bakteriums wurde daraufhin auf mehreren Wegen getestet, indem es Ratten injiziert wurde oder durch die Nahrung verabreicht wurde und die Ergebnisse ließen eine erweiterte geistige Fähigkeiten, Angstreduktion und zielgerichteteres Konzentrieren an den Ratten beobachten, während sie Aufgaben zur Überprüfung solcher Fähigkeiten zu meistern hatten. Auffälligkeiten die bei der Kontrollgruppe nicht auftraten. Wann immer Du dich also ‚down‘ fühlst, geh raus in den Garten und infiziere Dich mit den Glücksbakterien. Schon lange ist Wissenschaftlern bekannt, dass ein zu niedriger Serotoninwert zu Depressionen, Unruhe, Hysterie und sogar bipolaren Störungen führen kann. Aber eine höhere Produktion des Serotonins durch die freundlichen Helferlein, stärkt auch das Immunsystem, was ebenfalls bereits klinisch erwiesen wurde.

Tests zeigten auch, das diese Wirkung bis zu drei Wochen lang nach dem Kontakt noch nachweisbar war. Zum ‚Partypooper‘ können hier jedoch Unkrautvernichter werden, die den giftigen Wirkstoff Glyphosat enthalten, der nicht nur eventuell krebserregend ist, sondern auch den Serotonin- als auch den Dopaminwert in den Keller reißt. Als trendiges Heilmittel für solche Niedrigpegel wurde in den 1970ern in Japan empfohen, einfach in den Wald zu gehen oder in die freie Natur. Es wurde sogar offiziell zur Bekämpfung von Depressionen verschrieben. Nun hat die Wissenschaft bewiesen, dass eine solche Verschreibung gar nicht mal so unnötige Krankenkassenausgaben wären. Nur, dass wer das Glück hat einen Garten zu besitzen, nicht weiter als bis vor die Haustür muss.

Fühlst Du dich heute abgeschlagen? Dann lass uns rausgehen, die Erde bestellen, uns die Hände schmutzig machen, an unseren Gartenideen arbeiten und uns anstecken mit der Infektion des Glücks. Lass uns im Garten entspannen und unseren Serotoninspiegel steigern, während der Stresslevel sich senkt.

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Unser Team trägt die wichtigsten Informationen zu Gartengestaltung und Outdoor Produkte zusammen und geht einzelne Bereiche gezielt mit neuen Ideen ein.
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