Mais im Garten

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Mais im Garten

Einleitung

Mais (zea mays) wird in Österreich und im Altbayerischen auch als Kukuruz bezeichnet, ein Wort das aus dem Slawischen kommt. Dabei handelt es sich um ein Getreide, das zur Familie der Süßgräser (Poaceae) gehört, welches ein essbares Korn hervorbringt. Mais kommt ursprünglich aus Amerika und sein Name wurde aus dem Arawakischen, eine Stammessprache eines indigenen Volkes, übernommen. Inzwischen gehört es zu einem der meist angebauten Nahrungsmittel.

Mais kann als Futtermittel für die Viehzucht, als Nahrungsmittel für den Menschen, als Bioantriebsstoff oder als Rohmaterial für viele Industriezweige genutzt werden.

 

Im 16. Jahrhundert wurde Mais von den Portugiesen nach Afrika gebracht, wo es zu einem substantiellen Nahrungsmittel wurde. Doch nicht nur in Afrika gelangte Mais zu einer hohen Popularität: Er ist in vielen Kulturen inzwischen ein fester Bestandteil der Essgewohnheiten geworden, wie beispielsweise als Polenta in Italien, als Angu in Brasilien, als Mamaliga in Rumänien oder als Maismehlmuß in den USA. Maismehl kann als Ersatz für Weizenmehl dienen und ist deshalb vor allem für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit ein wahrer Zugewinn. Man kann daraus Maisbrot und andere Gebäckarten, aber auch Nudeln oder Pizzateig herstellen.

 

Die Vorteile von Mais

Nahrhafte Kalorienquelle

Mais ist sehr nahrhaft durch seinen hohen Kaloriengehalt und ist in vielen Bevölkerungen ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel. Pro 100g Mais kann man ca. 340 kcal rechnen, einer der höchsten Werte bei Getreide. Das ist auch der Grund warum oft darauf zurückgegriffen wird, wenn eine Gewichtszunahme erzielt werden soll. Kombiniert mit den einfachen und flexiblen Anbaubedingungen des Mais, sichert der hohe Kaloriengehalt und sein schneller Wuchs das Überleben dutzender Bevölkerungen, deren Überleben auf Ackerbau basiert.

Reiche Vitaminquelle

Mais enthält sehr viel Vitamin B und auch viel Thiamin, welches wichtig ist für kognitive Funktionen und für gesunde Nervenzellen sorgt. Mais ist auch eine hervorragende Quelle für Pantothensäure, ein Enzym, dass die Protein-, Kohlenhydrate- und Fettverarbeitung unterstützt. Des Weiteren liefert er einen hohen Anteil an Folsäure (vor allem wichtig für Schwangere, aber auch für Haut, Haare und Nägel) und an Vitamin E, eine Antioxidantie, die der Körper braucht, um das Zellwachstum und die Zellerneuerung zu betreiben, was den Körper vor Krankheiten schützt.

Wichtiger Lieferant an Mineralien

Mais enthält wichtige Mineralien, die unabdingbar für den Körper sind und in vielerlei Hinsicht den Körper unterstützen. Einige davon sind beispielsweise Phosphor, Magnsium, Eisen und Zink. Er enthält auch Spurenelemente wie Selen, die in anderen Nahrungsmitteln nicht oft vorkommen. Phosphor ist wichtig für die Regulation eines normalen Wachstums, eine gute Nierenfunktionalität und gut für die Knochen. Magnesium unterstützt bekanntlich den Muskeltonus und beugt Krämpfen vor, unterstützt aber auch die Funktionalität eines gesunden Herzmuskels.

Schützt das Herz

Forschungen haben gezeigt, dass Maisöl positive Effekte auf den Cholesterinspiegel hat und deshalb das Risiko vieler kardiovaskulärer Krankheiten, also Krankheiten der Herzgefäße, senkt. Ausserdem wirkt es anti-atherogen, was soviel bedeutet wie eine Senkung des Risikos zur Erkrankung an Arteriosklerose, einer Verkalkung oder Verhärtung der Arterien und Adern. Maisöl ist das beste Öl, um die Gesundheit des Herzens zu fördern. Durch seine Omega-3-Fettsäuren wird der Cholesteringehalt ausgeglichen. Cholesterin ist ein lebensnotwendiges Sterol, das die Stabilität der Plasmamembran unserer Zellen erhöht. Zuviel Cholesterin verstopft sie jedoch und führt zu schwerwiegenden Problemen. Maisöl unterstützt den Balanceakt.

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Unser Team trägt die wichtigsten Informationen zu Gartengestaltung und Outdoor Produkte zusammen und geht einzelne Bereiche gezielt mit neuen Ideen ein.
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