Rasenmäher Roboter

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Rasenmäher Roboter

Rasenmäher Roboter mit Akku: Das ist beim Kauf wichtig!

Sie besitzen ein grösseres Grundstück und das Rasenmähen ist Ihnen viel zu aufwendig? Ein Roboter könnte Abhilfe schaffen: Diese Geräte sind mit einem Akku ausgestattet und arbeiten damit batteriebetrieben. Sie sind im Vergleich zu ihren Benzin-Kollegen umweltschonend, ausserdem arbeiten sie – einige Vorarbeit vorausgesetzt – selbstständig. Hier erfahren Sie alles, was Sie vor dem Kauf eines Rasenmäher-Roboters beachten sollten!

Funktionsweise der Mähroboter

Schauen wir uns zunächst an, wie diese Roboter Ihren Rasen mähen. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Varianten:

• Gerade die günstigeren Geräte arbeiten sich scheinbar chaotisch durch Ihren Garten vor. Sie fahren kreuz und quer, hin und wieder auch geradeaus, nur um dann plötzlich die Richtung zu wechseln. Ein Muster ist bei diesen Geräten nicht zu erkennen. Vielleicht haben Sie schon einmal einen Staubsaugerroboter bei der Arbeit gesehen? Dann werden Sie die Fortbewegungsart der Rasenmäherroboter wiedererkennen. Übrigens: Schlecht ist diese Vorgehensweise nicht. Nach einer gewissen Zeit mähen diese Geräte einwandfrei.

• Teurere Modelle sind mit Sensoren ausgestattet, die vor der Arbeit die zu mähende Fläche abmessen. Im internen Speicher des Geräts wird dann die Grundfläche des Rasens abgelegt. Anschliessend gehen diese Roboter Zeile für Zeile vor und ziehen parallele Strecken durch den Garten. Das sieht sehr viel ordentlicher aus und funktioniert auch etwas schneller. Allerdings müssen Sie sich, wie gesagt, auf einen höheren Einkaufspreis für diese Mähroboter einstellen.

Wo wir gerade bei den Kosten sind: Im Handel werden Sie die ersten empfehlenswerten Modelle für Preise um die 1‘000 CHF entdecken. Für ein Gerät aus unserem zweiten Beispiel müssen Sie schon mit 1‘500 bis 2‘000 CHF rechnen. Günstig ist die Anschaffung dieser Mähroboter daher nie – aber dafür sparen Sie unter Umständen Kosten beim Betrieb. Ausserdem können Sie die gesparte Zeit an anderer Stelle gewinnbringend einsetzen.

Welche Fläche darf’s denn sein?

Wichtig vor dem Kauf bei einer Rasenmäher Roboter Aktion: Vergewissern Sie sich, dass der Mähroboter Ihren Rasen überhaupt komplett abdecken kann. In den Produktbeschreibungen oder auf der Verpackung geben die Hersteller die pro Akkuladung mähbare Fläche in m² an. Hier gibt es grosse Schwankungen: Einige Geräte schaffen „nur“ 400 m², andere bringen es auf bis zu 1‘000 m² pro Durchgang. Ufert Ihr Garten nicht zu sehr aus, sind Sie mit einem kleineren Roboter aber ebenso gut beraten. Die Modelle mit einer höheren Quadratmeteranzahl mähen nicht zwingend besser, sondern nur länger.

Wichtiger ist wahrscheinlich die Länge des Begrenzungsdrahts: Diese Drähte zeigen dem Roboter, wo der Rasen aufhört. Verwenden Sie diesen Draht nicht, wird der Roboter einfach über die Rasengrenze hinweg rollen und vielleicht beim Nachbarn weiterarbeiten. 100 bis 200 Meter sind hier ein inoffizieller Standard, auf den sich die Hersteller geeignet haben. Für die meisten Anwendungsfälle sollte das reichen: Mit einem Quadrat mit 30 Metern Seitenlänge könnten Sie bereits eine Fläche von 900 m² abdecken. Dafür würden Sie 120 Meter Draht spannen müssen.

• Tipp: Möchten Sie sich diese Arbeit nicht machen, investieren Sie in einen Mähroboter mit automatischer Erkennung der Rasengrenze. Das funktioniert in der Praxis zuverlässig, besonders teuer sind diese Geräte ebenfalls nicht.

Schafft er das wirklich alleine?

Ja: In den meisten Fällen arbeitet Ihr Rasenmäher Roboter komplett autonom. Damit das klappt, sind die Geräte mit zahlreichen Sensoren ausgestattet. Beispielsweise schützt ein Sturzsensor vor eventuellen Stufen auf der Rasenfläche, das Gerät würde also niemals einfach herunterfallen. Ausserdem gibt es Regensensoren: Bei aufziehender Feuchtigkeit und den ersten Tropfen auf dem Gehäuse der Roboter fahren sie automatisch zurück in ihre Ladestation.

Damit das alles klappt, müssen die entsprechenden Sensoren natürlich vorhanden sein. Werfen Sie vor dem Kauf also einen Blick auf die Produktbeschreibung und stellen Sie sicher, dass die gewünschten Sensoren auch verbaut sind. Besonders intelligente Geräte bieten sogar eine Diebstahlsicherung: Ein lauter Warnton enttarnt Diebe, sobald sie den Roboter vom Boden aufheben.

Ebenfalls wichtig beim Betrieb sind Ort und Anschluss der Basisstation: Das Zuhause des Roboters sollte absolut problemlos erreichbar sein. Achten Sie ausserdem darauf, die Station zu überdachen. Falls die Erreichbarkeit schlecht ausfällt, wird Ihr Rasenmäher Roboter günstig nicht selbstständig zurückfinden. Er zieht dann seine Kreise im Garten, bis der Akku erschöpft ist. Selbstständiges Handeln ist unter diesen Umständen natürlich nicht mehr möglich.

Für Rasenroboter Test empfehlen wir Ihnen die Vergleichsseite.

Programmierbarkeit ist ein Muss

Besonders günstige Modelle müssen Sie selbst in Gang setzen. Damit Sie sich Arbeit sparen, sollten Sie jedoch zu einem Gerät greifen, das Sie programmieren können:

• Arbeitszeiten

Wann soll der Rasenmäherroboter den Rasen mähen? Sie können detailliert festlegen, wann das Gerät den Rasen mähen soll und wann nicht. Offensichtlich ist es nicht notwendig, jeden Tag über den Rasen zu rollen. Zu den vorgegebenen Uhrzeiten wird das Gerät dann selbstständig aus seiner Ladestation aufbrechen und den von Ihnen via Draht definierten Bereich abfahren.

• Ruhezeiten

Auch ein per Akku betriebener Rasenmäher erzeugt einen gewissen Lärmpegel. Wenn Sie nicht möchten, dass das Gerät nachts arbeitet und dabei die Nachbarschaft weckt, legen Sie Tabu-Zeiten fest. Der Roboter wird seine Schneidblätter dann nicht rotieren lassen und in seiner Station warten, bis er wieder arbeiten darf.

• Wartezeiten

Nach einem Wolkenbruch sollten Sie den Rasen nicht mähen – und das gilt auch für den Roboter. Damit das nicht passiert, können Sie Wartezeiten nach einem Regenguss definieren. Nutzen Sie diese Funktion, wartet der Mähroboter einige Stunden, bevor er wieder auf die Reise durch ihren Garten geht. Die Gesundheit Ihres Rasens wird es Ihnen danken!

Aus Faustregel gilt natürlich, dass mehr Funktionen auch mehr Geld kosten.

 

Wie sicher ist der Umgang mit den Mährobotern?

Im Gegensatz zu früheren Modellen sind Rasenmäher Roboter inzwischen ebenso sicher wie ein gewöhnlicher, „handbetriebener“ Rasenmäher. Sobald Sie das Gerät anheben oder der Roboter vielleicht über ein Hindernis fährt und auf die Seite kippt, halten auch die rotierenden Messer an. Ein Spielzeug ist ein Mähroboter damit natürlich noch immer nicht. Auch sollten Sie darauf achten, dass Sie eventuelle Haustiere (Hunde und Katzen etwa) nur unter Aufsicht im Garten herumtollen lassen, wenn der Roboter im Einsatz ist. Ein Kompromiss zwischen herkömlichen Benzin Rasenmäher und den modernen Mährobotern ist der Akku Rasenmäher, den Sie wie gehabt selbst steuern. Weitere Informationen dazu finden Sie unter akku-rasenmäher.info.

Achten Sie beim Kauf während einer Rasenmäher Roboter Aktion ausserdem darauf, dass Sie möglichst viele Optionen hinsichtlich der Schnittlänge haben: Vielleicht möchten Sie Ihren Rasen heute immer auf einem sehr niedrigen Niveau geschnitten haben. In einigen Monaten oder Jahren könnten Sie es sich aber anders überlegen. Halten Sie sich Optionen offen, um auch für die Zukunft gerüstet zu sein. Die Handhabung ist dabei meist sehr simpel, das Verstellen der Schnittlänge sollte bei keinem Mähroboter ein Problem sein.

Die Lautstärke als wichtiges Kriterium

Abschliessend dürfen Sie den Effekt der Lautstärke nicht unterschätzen. Bedenken Sie, dass der Roboter auch dann mit der Arbeit beginnt, wenn Sie vielleicht gerade Ihre Ruhe haben möchten. Bei einem gewöhnlichen Rasenmäher wissen Sie: „Alles klar, jetzt wird es laut.“ Ein Roboter unterbricht Sie jedoch hin und wieder bei Tätigkeiten, die nach Stille und Konzentration verlangen. Die Lautstärke der Geräte rangiert zwar meist auf einem niedrigen Niveau, aber nicht immer. Je weniger dB(A) in der Produktbeschreibung vermerkt sind, desto besser.

Fazit

Mit einem modernen Rasenmäher Roboter machen Sie nichts falsch. Die hohen Anschaffungskosten gleichen die Geräte schnell durch den Komfort bei der Bedienung und die gesparte Zeit aus. Drehen Sie beim Kauf nicht jeden Franken zwei Mal um: Der Mähroboter wird Sie wahrscheinlich über viele Jahre begleiten. Je mehr Sie investieren, desto länger werden Sie auch Freude an dem Gerät haben. Angenehmer Nebeneffekt: Das geschnittene Gras bleibt natürlich als natürlicher Dünger auf dem Rasen liegen, sodass Sie auch weniger Zeit in die Rasenpflege investieren müssen. Einen interessanten Beitrag über Rasenmäher Roboter finden Sie auch beim Schweizer Fernsehen.

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Unser Team trägt die wichtigsten Informationen zu Gartengestaltung und Outdoor Produkte zusammen und geht einzelne Bereiche gezielt mit neuen Ideen ein.
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